Impotenz

Zwei Formen von Impotenz werden unterschieden. Die Unfähigkeit zur Ausübung des Geschlechtsaktes ist die Impotentia coeundi (Erektile Dysfunktion). Dies ist die Impotenz, die im Volksmund beziehungsweise im allgemeinen Sprachgebrauch unter Impotenz verstanden wird. Die Impotentia generandi (Sterilität, Infertilität), steht für die Unfähigkeit zur Fortpflanzung und bildet die zweite Form der Impotenz.



Wenn keine ausreichende Steifheit (Rigidität) des Penis zur Durchführung eines Geschlechtsverkehrs erreicht und erhalten werden kann, spricht man von Erektiler Dysfunktion (ED), welche einer Form der Impotentia coeundi ist. Auf der Durchführung des Geschlechtsverkehrs liegt dabei die Betonung. Wenn ein Mann bei mindestens 75% seiner koitalen Versuche wegen mangelnder Rigidität (Steifheit) nicht zu einer Penetration (Eindringen) in der Lage war, wird das als Impotenz klassifiziert.



Dass eine Erektile Dysfunktion nicht über den maximal zu erreichenden Grad der Tumeszenz (Umfangszunahme) und/oder Rigidität definiert werden kann, geht aus dem oben genannten hervor. Seit mindesten sechs Monaten müssen die Erektionsstörungen per Definitionem bestehen. Heute werden nur multifaktorielle beziehungsweise organische Erkrankungen als Hauptursache der Erektile Dysfunktion angenommen, während man früher noch glaubte, dass die Erektile Dysfunktion zu 80% psychisch bedingt sei.

Bei den älteren Männern kommen eher organische Störungen als Ursache in Frage, bei jüngeren Patienten überwiegen die psychoreaktiven Faktoren. Allgemeine Ursachen für Impotenz können Drogen, Nikotin, Alkohol, Adipositas (Fettsucht, Übergewicht) oder das Alter sein.

Ursachen der Impotenz durch Medikamente

Diese medizinische Info darf nicht als Ersatz für eine Beratung von einem Arzt angesehen werden. Dieser Inhalt darf nicht für eine Selbstdiagnose erstellt werden. Das gilt naürlich auch für eine Selbstbehandlung.